Fassduubeli
Und weil's so schön war, spielen die Fassduubeli gleich noch ein zweites Set!
Ihre Musik steht für Lebensfreude, Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt und sie feiern dieses Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Mit karibischen Klängen und Pura Vida wird das WUPF 26 eröffnet. Bekannt als bunter Farbtupfer von der Langenthaler Fasnacht, bringen die Fassduubeli seit über vier Jahrzehnten ihre Musik zu Jung und alt und in die verschiedensten Regionen der Schweiz und im Ausland.
1981 entstand unter einigen Bützberger Lehrern die Idee, mit einer originellen Musik an der Langenthaler Fasnacht mitzumachen. Diese Idee wurde kurzerhand in die Tat umgesetzt. Mit bescheidenem Know-How hat man Pans (Instrumente aus Ölfässern) hergestellt und unter der Leitung von Heinz Gränicher (Hanggi) Musikstücke arrangiert und einstudiert. An der Fasnacht 1982 traten dann erstmals 14 Fassduubeli in der Öffentlichkeit auf. Der Erfolg war (trotz eines Repertoires von nur 3 Musikstücken) überzeugend und motivierte zum Weitermachen. In den kommenden Jahren wurden die Arrangements vielseitiger und die Pans besser und differenzierter. Das führte auch dazu, dass die Mitgliederzahl auf die heute rund 20 Spieler*innen stieg. Aktuell stammen die Instrumente der tieferen Tonlagen immer noch aus Eigenbau, während die anderen Pans (z. T. sogar aus der Karibik) eingekauft wurden. Alle Instrumente müssen übrigens mindestens ein Mal pro Jahr nachgestimmt werden. Ihr Repertoire umfasst ca. 30 Musikstücke und ist sehr vielfältig. Südamerikanische Musik, Hits, Evergreens, volkstümliche und klassische Musik sind enthalten. Etwa ein Drittel des Repertoires besteht aus Eigenkompositionen ihres musikalischen Leiters Heinz Gränicher.